Die US-Regulierungsbehörde SEC hat bekanntgegeben, dass Telegram und der geplante GRM-Token ein nicht registriertes digitales Token-Offering darstellen würden.

Einer Pressemitteilung vom 11. Oktober zufolge hat die SEC einen Antrag auf eine Notmaßnahme und einstweilige Verfügung gegen Telegram und das Telegram Open Network (TON) beim Gericht in Manhattan eingereicht.

Vorwürfe

In dem Antrag wird behauptet, dass Telegram und TON den Verkauf der GRM-Token nicht registriert habe. Die SEC betrachte diese Token als Wertpapiere und daher hätten diese unter dem Wertpapiergesetz von 1933 bei der SEC registriert werden müssen.

Stephanie Avakian kommentierte dazu:

"Unsere Notmaßnahme von heute soll verhindern, dass Telegram die US-Märkte mit digitalen Token überschwemmt, die in unseren Augen rechtswidrig verkauft wurden."

Weitere SEC-Maßnahmen

Am 11. Oktober berichtete Cointelegraph, dass die SEC Krypto-Nutzer gemeinsam mit den US-Regulierungsbehörden CFTC und FinCEN vor Verstößen gegen das Bankgeheimnisgesetz, insbesondere im Zusammenhang mit der Verwendung von Krypto bei Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, warnte.

Vor zwei Wochen berichtete Cointelegraph über eine SEC-Anhörung vor dem Finanzdienstleistungsausschuss. Dabei blieben viele Fragen offen. Zum Beispiel die Frage, ob Regulierungsbehörden oder Gesetzgeber die entscheidende Stimme bei der Bestimmung des Status von Kryptowährungen hat. Damals sagte der SEC-Kommissar Robert J. Jackson Jr. gegenüber Cointelegraph:

"Wird das eher eine legislative oder eine SEC-Angelegenheit? [...] Im Moment weiß ich das nicht."